Beträge und Labels auf deiner Spendenseite: was wirkt
Wie viele Beträge zeigst du auf deiner Spendenseite und welche Labels wirken? Vier oder fünf Beträge, erklärende Labels und einmalig neben monatlich.
TL;DR Zeige auf deiner Spendenseite vier oder fünf Beträge und gib jedem Betrag ein Label, das sagt, was die Spende bewirkt. Lass Platz für einen freien Betrag und zeige einmalig und monatlich nebeneinander. Alle Beispiele unten sind hypothetisch. Mit WeGlow.world stellst du Beträge und Labels selbst ein, und Titel, Beträge und Dankestext für den Giving Tuesday sind vorausgefüllt.
Wer auf deine Seite kommt, will schnell wählen. Zu viele Optionen lassen zögern, zu wenige zwingen zum Raten. Beträge und Labels sind der kleine Teil deiner Seite, an dem diese Wahl fällt, und du kannst sie in einer Stunde gut einrichten.
Dieser Artikel behandelt nur diese Wahl. Wie du die ganze Seite aufbaust, liest du im Artikel über die Spendenseite selbst.
Wie viele Beträge zeigst du auf deiner Spendenseite?
Zeige vier oder fünf feste Beträge und ein Feld für einen freien Betrag. Bei weniger als vier wirkt die Wahl zu eng, bei mehr als fünf zögern Spender. Ordne die Beträge aufsteigend und lass einen gewöhnlichen Betrag die mittlere Position einnehmen.
Das ist eine praktische Faustregel, kein Gesetz. Schau nach dem Giving Tuesday, welche Beträge die Menschen gewählt haben, und passe deine Seite nächstes Jahr an. Das offizielle Toolkit von GivingTuesday (auf Englisch) schlägt vor, Menschen auf eine Spendenseite deiner Wahl zu schicken. Was darauf steht, entscheidest du.
Warum wirken Labels besser als nackte Beträge?
Ein Label sagt, was die Spende bewirkt, und macht aus einer Zahl eine Entscheidung. „25 Euro“ sagt wenig, „25 Euro für eine warme Mahlzeit“ zeigt dem Spender, was seine Spende bedeutet. So haben Menschen einen Grund, bei einem Betrag zu bleiben.
Halte Labels kurz, ehrlich und konkret. Versprich nichts, was du nicht zeigen kannst: Wenn ein Label sagt, dass ein Betrag eine Mahlzeit bezahlt, muss das zu deiner Arbeit passen. Ein Label muss nicht lang sein, ein halber Satz genügt. Teste die Formulierung an einer Person, die deine Organisation nicht kennt: Versteht sie sofort, was der Betrag bewirkt, dann ist das Label gut.
Wie wählst du die richtigen Beträge?
Gehe von den Kosten deiner Arbeit aus und wähle Beträge, die eine klare Einheit bezahlen, etwa eine Mahlzeit, eine Stunde Begleitung oder ein Paket. Schau dann auf deine bisherigen Spender: Was gaben sie meistens? Halte den niedrigsten Betrag leicht und den höchsten ehrgeizig.
| Betrag | Hypothetisches Label | Für wen |
|---|---|---|
| 10 € | Eine warme Mahlzeit für eine Person | Wer klein anfangen will |
| 25 € | Eine Woche Brot zum Frühstück | Die übliche Spende |
| 50 € | Ein Lebensmittelpaket für eine Familie | Wer etwas mehr tun will |
| 100 € | Einen Monat Suppe für die wöchentliche Mahlzeit | Wer wirklich beitragen will |
| Freier Betrag | Jede Spende hilft, wähle selbst | Wer einen eigenen Betrag im Sinn hat |
Das ist ein Beispiel für eine erfundene Organisation, die Mahlzeiten ausgibt. Ersetze die Labels durch das, was deine Arbeit wirklich bewirkt, und prüfe die Beträge mit deinen eigenen Kosten.
Welche Labels wirken?
Labels, die eine kleine, konkrete Einheit nennen, wirken am besten: eine Mahlzeit, eine Stunde, ein Buch, ein Zelt. Lass Zahlen und Fachjargon weg und schreibe, was die Spende möglich macht. Ein Label ist kein Slogan und keine Geschichte. Es ist ein Satz, der den Betrag verständlich macht.
- Schreibe, was die Spende bewirkt, nicht was deine Organisation ist
- Nutze eine Einheit pro Label, etwa eine Mahlzeit oder eine Stunde
- Bleibe unter zehn Wörtern
- Vermeide Versprechen, die du nicht prüfen kannst
- Nutze dieselben Worte wie in deiner Geschichte und deinen Mails
Einmalig oder monatlich: wie zeigst du beides?
Zeige einmalig und monatlich als zwei klare Optionen über den Beträgen. Der Spender wählt zuerst, wie oft er gibt, und dann, wie viel. Zu einer monatlichen Spende passen niedrigere Beträge, weil der Betrag jeden Monat wiederkehrt.
| Wahl | Hypothetische Beträge | Hypothetisches Label |
|---|---|---|
| Einmalig | 10 €, 25 €, 50 €, 100 € | Eine Mahlzeit, eine Woche Frühstück, ein Paket |
| Monatlich | 5 €, 10 €, 15 €, 25 € | Jeden Monat eine feste Mahlzeit für jemanden |
Was eine monatliche Spende für deine Organisation bedeutet und wie du darum bittest, liest du in unserem Artikel über monatliche Spender.
Wie stellst du Beträge und Labels in WeGlow.world ein?
Mit WeGlow.world hat deine Spendenseite einmalige und monatliche Beträge, jeweils mit einem Label, das sagt, was die Spende bewirkt. Die Giving-Tuesday-Voreinstellung füllt Titel, Untertitel, Beträge und Dankestext vorab aus, auf Niederländisch, Englisch, Französisch und Deutsch. Du passt sie an.
- Erstelle ein kostenloses Konto bei WeGlow.world.
- Wähle die Giving-Tuesday-Voreinstellung für deine Spendenseite.
- Passe die Beträge an die Kosten deiner Arbeit an.
- Schreibe zu jedem Betrag ein Label, das sagt, was die Spende bewirkt.
- Prüfe einmalig und monatlich getrennt.
- Fülle deinen Dankestext aus, dann geht die Dankes-Mail automatisch raus.
Deine Seite erhält dein Logo und deine Farbe und kann einen Countdown, einen Teilen-Button und einen Fortschrittsbalken mit Zielbetrag zeigen. Welche Zahlungsmethoden deine Spender sehen, liest du im Artikel über Zahlungsmethoden.
Die häufigsten Fehler
Die meisten Fehler lassen sich leicht beheben: zu viele Beträge, Labels, die nichts erklären, Beträge, die nicht zu deiner Arbeit passen, und eine versteckte monatliche Option. Gehe deine Seite vorher auf dem Handy durch, denn dort spenden die meisten Menschen.
- Mehr als fünf Beträge, sodass Spender zögern
- Labels wie „Unterstütze uns“, die nichts erklären
- Beträge, die nicht zu den Kosten deiner Arbeit passen
- Einmalig und monatlich vermischt ohne klaren Unterschied
- Eine Seite, die du nie auf einem Handy angeschaut hast
Häufige Fragen
Wie viele Beträge setze ich auf meine Spendenseite?
Vier oder fünf, plus einen freien Betrag. Das ist übersichtlich genug für eine schnelle Wahl. In WeGlow.world passt du die Beträge an, auch wenn die Giving-Tuesday-Voreinstellung sie schon ausgefüllt hat.
Muss ich jedem Betrag ein Label geben?
Nötig ist es nicht, aber es hilft. Ein Label zeigt, was eine Spende bewirkt. Mit WeGlow.world schreibst du zu jedem Betrag ein Label, das sagt, was die Spende bewirkt.
Was ist ein guter niedrigster Betrag?
Wähle einen Betrag, den fast niemand ablehnt, zum Beispiel zehn Euro. Das hängt von deinem Publikum ab. Schau, was deine bisherigen Spender gaben, und passe deine Seite in WeGlow.world nach dem Giving Tuesday an.
Darf ich einmalig und monatlich mit unterschiedlichen Beträgen zeigen?
Ja, das ist klug, denn eine monatliche Spende ist meist niedriger. WeGlow.world kennt einmalige und monatliche Beträge getrennt, jeweils mit eigenem Label.
Sind die Beispiele in diesem Artikel echte Zahlen?
Nein, alle Beträge und Labels sind hypothetisch und stammen von keiner echten Organisation. Übernimm sie nicht, sondern rechne mit deinen eigenen Kosten, auch wenn du WeGlow.world nutzt.
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Quellen und Prüfung: GivingTuesday-Toolkit für gemeinnützige Organisationen, geprüft am 7. Oktober 2026. Alle Beträge und Labels in den Beispielen sind hypothetisch.