Fotos und Video, die am Giving Tuesday Spenden bringen
Echte Fotos und kurze Videos wirken besser als allgemeine Bilder. Was du machst, wie du Einwilligung einholst, Quellen nennst und vor dem 1. Dezember planst.
TL;DR Nutze am Giving Tuesday echte Fotos und kurze Videos deiner eigenen Arbeit, keine allgemeinen Bilder: Das empfiehlt das offizielle Toolkit. Erstelle sie in den 8 Wochen vor dem 1. Dezember, hole eine Einwilligung ein, bevor du Menschen zeigst, und nenne immer die Quelle. Ein Video von 15 bis 30 Sekunden mit einer Bitte genügt. Mit WeGlow.world setzt du sie kostenlos in Post, Story und Mail-Banner ein.
Am Dienstag, 1. Dezember 2026, sehen deine Spender Dutzende Aufrufe. Ein Foto oder Video, in dem wirklich etwas passiert, bleibt hängen. Ein generisches Bild rauscht vorbei. Dieser Artikel zeigt, was du machst, wie du es respektvoll tust und wie du es einsetzt.
Alles ist für ein kleines Team mit einem Smartphone machbar. Du brauchst weder Designer noch Kamerateam.
Warum wirken echte Fotos besser als allgemeine Bilder?
Echte Fotos und Videos deiner eigenen Arbeit zeigen, was eine Spende bewirkt, und darauf reagieren Menschen. Das offizielle Toolkit empfiehlt Fotos und Videos, die deine Geschichte erzählen, statt grafischer Visuals, die alle teilen, siehe das GivingTuesday-Toolkit (auf Englisch). Das auf Stockfotos auszuweiten, ist unsere eigene Überlegung: Jede Organisation kann sie nutzen, sie sagen also nichts über dich.
- Ein echtes Foto zeigt, wem du hilfst und was du tust
- Ein eigenes Bild sieht nirgends sonst gleich aus
- Eine Freiwillige in Aktion schafft mehr Vertrauen als ein Model
- Es kostet nichts, du hast es schon oder machst es an einem Nachmittag
Welche Fotos und Videos machst du vor dem 1. Dezember?
Mache vier Arten von Bildern: ein Foto deiner Arbeit, ein Porträt von jemandem, der eingewilligt hat, ein Bild deines Teams und ein kurzes Video mit deiner Bitte. Diese vier decken Post, Story, Mail und Spendenseite ab. Beginne in den ersten 2 Wochen, dann bleibt Zeit zum Nachbessern.
| Bild | Was es zeigt | Wo du es nutzt |
|---|---|---|
| Deine Arbeit | Deine Organisation bei der Arbeit, ohne Posieren | Post im Feed, Mail-Banner |
| Porträt mit Einwilligung | Eine Person und was eine Spende für sie bedeutet | Story, Mail, Spendenseite |
| Team oder Freiwillige | Die Menschen hinter der Organisation | Post am Tag selbst |
| Kurzes Video | Warum du jetzt Unterstützung brauchst | Story, Reel, Mail mit Link |
Das Toolkit nennt auch Themen wie die Wirkung deiner Arbeit, warum du Unterstützung brauchst und Stimmen aus der Gemeinschaft. Sie sind eine gute Liste, um deine Bilder zu planen.
Wie holst du die Einwilligung für Fotos von Menschen ein?
Hole vorab immer die Einwilligung der fotografierten Person ein und sage, wofür du das Bild nutzt: Spendenaktion am Giving Tuesday. In Deutschland dürfen Bildnisse nach § 22 des Kunsturhebergesetzes nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet oder öffentlich gezeigt werden. Die Einwilligung für einen Zweck deckt nicht automatisch eine andere Nutzung.
- Frage vor dem Fotografieren, nicht danach.
- Sage genau, wo das Bild erscheint: soziale Medien, Mail, Spendenseite.
- Lass die Einwilligung schriftlich oder per Mail bestätigen und bewahre sie auf.
- Mache klar, dass die Person später die Entfernung des Bildes verlangen kann.
- Nutze das Bild nur für den Zweck, für den du die Einwilligung erhalten hast.
Sei bei Kindern und verletzlichen Menschen besonders vorsichtig. Hole im Zweifel rechtlichen Rat ein. Das sind allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung. Willst du jemanden nicht zeigen, arbeite mit Händen, Details oder einem Bild von hinten.
Wie machst du ein kurzes Video, das wirkt?
Mache ein Video von 15 bis 30 Sekunden im Hochformat, mit einer sprechenden Person, Untertiteln und einer Bitte am Ende. Das Toolkit empfiehlt Videos, die erklären, warum du Unterstützung brauchst. Halte es einfach: Smartphone, Tageslicht und ein ruhiger Ort genügen.
- Beginne mit dem Satz, der das Problem zeigt, nicht mit deinem Logo.
- Lass eine Person oder Freiwillige mit eigenen Worten erzählen.
- Füge Untertitel hinzu, denn viele schauen ohne Ton.
- Schließe mit einer Bitte und dem Datum 1. Dezember 2026.
- Behalte eine Version ohne Text für andere Formate.
Die Länge von 15 bis 30 Sekunden ist unser Richtwert, kein Forschungsergebnis. Teste sie gern bei deinem eigenen Publikum und passe sie an.
Wie nennst du Quellen und achtest das Urheberrecht?
Nutze nur Bilder, bei denen du sicher bist, dass du sie verwenden darfst: eigene Fotos, Bilder von Freiwilligen mit schriftlicher Erlaubnis oder Bilder unter freier Lizenz, deren Bedingungen du einhältst. Nenne die Urheber, wo es verlangt wird. Nimm nie einfach ein Foto aus dem Internet.
- Notiere zu jedem Foto, wer es gemacht hat und wann
- Frage die Fotografin per Mail, ob das Bild in deiner Kampagne erscheinen darf
- Setze den Namen der Urheber unter den Post, wenn es verlangt wird
- Nutze keine Fotos aus der Kampagne anderer ohne Erlaubnis
- Prüfe bei einer freien Lizenz die Bedingungen auf der Quellseite
Wie setzt du deine Bilder mit WeGlow.world ein?
Mit dem kostenlosen Layoutgenerator von WeGlow.world setzt du ein echtes Foto in einen Post, eine Story, ein Titelbild oder ein Mail-Banner, in den Größen 1080 mal 1080, 1080 mal 1920, 1584 mal 396 und 1200 mal 400. Bist du eingeloggt, füllt er Name, Logo und Farbe automatisch aus. Du findest ihn auf der Layout-Seite.
Deine Spendenseite in WeGlow.world trägt dein Logo und deine Farbe, sodass Bilder und Seite ein Ganzes bilden. Plane deine Mails in WeGlow Mail und füge dein Bild hinzu. Lies auch, wie du starke Social-Media-Posts machst und wie du eine Geschichte wiederverwendest.
Welche Fehler vermeidest du bei Fotos und Video?
Die größten Fehler sind Bilder von Menschen ohne Einwilligung, zu lange Videos und erst am Tag selbst mit dem Fotografieren anzufangen. Wer 2 Wochen vorher plant, kann alles in Ruhe prüfen.
- Das Foto eines Teilnehmers ohne Einwilligung veröffentlichen
- Ein Video von 3 Minuten posten, das niemand ansieht
- Ein Stockfoto nutzen, das jede andere Organisation auch wählt
- Keine Untertitel hinzufügen
- Das Bild nicht zum Text auf deiner Spendenseite passen lassen
Häufige Fragen
Darf ich am Giving Tuesday Stockfotos nutzen?
Das ist erlaubt, aber echte Bilder deiner eigenen Arbeit wirken besser. Das Toolkit empfiehlt eigene Fotos und Videos statt allgemeiner Visuals. Mit WeGlow.world setzt du sie leicht in deinem eigenen Stil ein.
Brauche ich eine Einwilligung, um jemanden zu fotografieren?
Ja, frage vorher und sage, wofür du das Bild nutzt. In Deutschland regelt das Recht am eigenen Bild unter anderem § 22 KUG. Du kannst das Foto danach in WeGlow.world für den Zweck nutzen, für den du die Einwilligung hast.
Wie lang sollte ein Video sein?
Peile 15 bis 30 Sekunden mit einer Bitte am Ende an. Das ist ein Richtwert, keine Regel. Du kannst das Video per Post, Story oder Mail teilen und den Link zu deiner WeGlow.world-Spendenseite hinzufügen.
Muss ich den Urheber eines Fotos nennen?
Das hängt von der Vereinbarung oder Lizenz ab. Bei eigenen Fotos nicht, bei Fotos anderer oft schon. Notiere die Quelle und nenne sie, wo nötig. Nutze die Layouts von WeGlow.world mit Bildern, bei denen du sicher bist.
Kann ich Bilder ohne Designer machen?
Ja, mit einem Smartphone und dem kostenlosen Layoutgenerator. Bist du eingeloggt, füllt WeGlow.world Name, Logo und Farbe automatisch aus. Du ergänzt nur ein echtes Foto und einen Satz.
Richte deine Bilder ein
Plane diese Woche 1 Stunde ein, um Fotos zu machen und Einwilligungen einzuholen. Erstelle ein kostenloses Konto bei WeGlow.world, richte deine Spendenseite ein und erstelle deine Posts mit dem Layoutgenerator. Keine Einrichtungskosten und kein Vertrag. Starte über die Anmeldeseite oder stelle deine Frage über das Kontaktformular.
Quellen und Prüfung: das offizielle GivingTuesday-Toolkit für Nonprofits und § 22 des Kunsturhebergesetzes (gesetze-im-internet.de), geprüft am 7. Oktober 2026. Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung.