Was misst du nach dem Giving Tuesday? Die Zahlen, die zählen
Welche Zahlen misst du nach dem Giving Tuesday? Ertrag, Spenderzahl, Durchschnittsspende, neue und wiederkehrende Spender, Kanäle per UTM, Dauerspender.
TL;DR Miss nach dem Giving Tuesday sieben Dinge: den Gesamtertrag, die Zahl der Spender, die Durchschnittsspende, neue gegenüber wiederkehrenden Spendern, die Kanäle, über die sie kamen, die Zahl der monatlichen Spender und die Quelle jeder Spende. Nutze UTM-Links pro Kanal. Mit WeGlow.world findest du den Social-Planer mit UTM und den Zielrechner im kostenlosen Planer-Leitfaden.
Ein Betrag sagt wenig, wenn du nicht weißt, woher er kommt. Wer nach dem 1. Dezember nur die Summe nennt, lernt nichts für nächstes Jahr. Wer sieben Zahlen notiert, weiß, was funktioniert hat und was nicht.
Dieser Artikel zeigt, welche Zahlen am meisten sagen, wie du sie berechnest und wie du sie ehrlich liest. Die Rechenbeispiele sind hypothetisch.
Warum misst du die Ergebnisse des Giving Tuesday?
Du misst, um zu lernen, nicht um zu punkten. Mit wenigen einfachen Zahlen siehst du, welcher Kanal Spender brachte, welcher Betrag am besten funktionierte und wie viele neue Menschen du erreicht hast. So planst du nächstes Jahr klüger und erklärst deinem Vorstand und deinen Spendern, was der Tag gebracht hat.
Notiere die Zahlen innerhalb einer Woche nach dem 1. Dezember, solange du noch weißt, was du getan hast. Eine Tabelle aus den kostenlosen Downloads genügt.
Welche Zahlen sammelst du?
Sammle sieben Zahlen: den Gesamtertrag, die Zahl der Spender, die Durchschnittsspende, den Anteil neuer und wiederkehrender Spender, den Ertrag pro Kanal, die Zahl der monatlichen Spender und die Quelle jeder Spende. Zusammen erzählen sie deine Geschichte besser als eine einzige Summe.
- Gesamtertrag, in Euro angegeben
- Zahl der Spender, damit du Menschen statt Spenden zählst
- Durchschnittsspende: Ertrag geteilt durch Zahl der Spender
- Neue Spender gegenüber wiederkehrenden Spendern
- Kanäle: E-Mail, Social Media, Partner, eigene Website
- Monatliche Spender, denn sie geben das ganze Jahr
- Quelle der Spende, etwa ein Link oder die Aktion eines Unterstützers
Wie sieht ein Rechenbeispiel aus?
Angenommen, eine Organisation sammelt am Giving Tuesday 4.200 Euro von 120 Spendern. Die Durchschnittsspende liegt dann bei 35 Euro. Waren 80 Spender neu und 40 wiederkehrend, war ein Drittel deiner Spender schon bekannt und zwei Drittel waren neu. Das ist ein hypothetisches Szenario, keine Zahl einer echten Organisation.
| Zahl | Hypothetisches Beispiel | Berechnung |
|---|---|---|
| Ziel | 5.000 € | Vorher festgelegt |
| Ertrag | 4.200 € | 84 Prozent des Ziels |
| Zahl der Spender | 120 | Einzelne Personen |
| Durchschnittsspende | 35 € | 4.200 geteilt durch 120 |
| Neue Spender | 80 | Erstmals gespendet |
| Wiederkehrende Spender | 40 | Hatten schon gespendet |
Wie misst du, welcher Kanal funktioniert hat?
Gib jedem Kanal einen eigenen Link mit UTM-Parametern, damit du siehst, wer über E-Mail, Instagram oder LinkedIn kam. Ein UTM-Link ist einfach dein normaler Link mit einem Anhang, etwa utm_source=instagram und utm_campaign=giving-tuesday. Google erklärt den Aufbau auf seiner Seite zu Kampagnenlinks (auf Englisch).
Verwende überall dieselbe Schreibweise. Schreibst du einmal Instagram und einmal instagram, zählt deine Übersicht zwei Kanäle.
| Kanal | UTM-Quelle | Spender (hypothetisch) |
|---|---|---|
| Mailing | 52 | |
| 31 | ||
| 14 | ||
| Direkt und andere | kein UTM | 23 |
In diesem Beispiel brachte das Mailing die meisten Spender. Das sagt dir, nächstes Jahr mehr Zeit in die Mails zu stecken.
Was sagen Quelle und monatliche Spender?
Monatliche Spender zählen mehr, als ihre erste Spende zeigt, denn sie geben das ganze Jahr. Angenommen, 15 deiner Spender wählen 10 Euro pro Monat: Das sind 150 Euro im Monat und 1.800 Euro im Jahr. Das ist ein hypothetisches Rechenbeispiel. Notiere auch die Quelle jeder Spende, etwa die Aktionsseite eines Unterstützers.
Mehr zu diesen Spendern steht in unserem Artikel über monatliche Spender. Unterstützer, die selbst eine Aktion starten, behandelt der Artikel über Botschafter.
Wie liest du die Zahlen ehrlich?
Vergleiche dein Ergebnis mit deinem eigenen Ziel und mit dem letzten Jahr, nicht mit anderen Organisationen. Jede Organisation hat ein anderes Publikum, eine andere Geschichte und ein anderes Budget. Auch ein Tag sagt nicht alles: Ein Teil der Spender gibt erst in den Tagen danach, nach einer Erinnerung oder einem Update.
- Stelle dein Ziel neben deinen Ertrag.
- Sieh dir den Anteil neuer Spender an, denn er zeigt, wie weit deine Reichweite ging.
- Schau, welcher Kanal die meisten Spender brachte.
- Vergleiche die Durchschnittsspende mit deinen Beträgen und Labels.
- Schreibe drei Dinge auf, die du nächstes Jahr anders machst.
Ein fester Rückblick hilft deinem Team beim Lernen. Wie das geht, steht im Artikel zur Auswertung.
Welche Werkzeuge bietet WeGlow.world dafür?
Mit WeGlow.world verfolgst du deinen Giving Tuesday mit einer Spendenseite, einem Fortschrittsbalken und einem Teilen-Button. Im kostenlosen Planer-Leitfaden findest du den Social-Planer mit UTM und den Zielrechner. Der Planer gibt jedem Kanal einen eigenen Link, und der Rechner hilft dir, ein Ziel zu wählen, das zu deinem Publikum passt.
Den Leitfaden findest du auf der Seite mit Planer und Werkzeugen. Lege dein Ziel vorab mit unserem Artikel zur Zielsetzung fest, dann weißt du am 2. Dezember sofort, ob du es geschafft hast.
Die häufigsten Fehler
Die meisten Messfehler sind vermeidbar: kein UTM nutzen, nur die Summe nennen, neue und wiederkehrende Spender durcheinanderbringen oder zu lange mit dem Notieren warten. Eine kurze Liste im Voraus löst das.
- Alle Kanäle mit demselben Link teilen
- Die Summe ohne die Zahl der Spender nennen
- Kein Ziel vor dem Tag selbst festlegen
- Zwei Wochen mit dem Notieren warten
- Zahlen anderer Organisationen als Maßstab nehmen
Häufige Fragen
Was ist die wichtigste Zahl nach dem Giving Tuesday?
Das hängt von deinem Ziel ab, aber die Zahl der Spender und der Anteil neuer Spender sagen oft mehr als der Gesamtbetrag. Mit WeGlow.world legst du vorab einen Zielbetrag fest und siehst den Fortschritt auf deiner Spendenseite.
Was ist ein UTM-Link?
Ein normaler Link mit einem zusätzlichen Anhang, der sagt, woher der Besuch kam, etwa E-Mail oder Instagram. Der Social-Planer im Leitfaden von WeGlow.world erstellt diese Links für dich.
Wie viele neue Spender sind gut?
Das lässt sich nur im Vergleich zu deinem eigenen Vorjahr sagen. Notiere den Anteil, dann hast du nächstes Jahr einen Vergleich. Mit WeGlow.world stellst du auf deiner Spendenseite einen Zielbetrag daneben.
Wann messe ich: am Tag selbst oder danach?
Beides. Schau am 1. Dezember auf den Fortschritt und erstelle innerhalb von 1 Woche eine endgültige Übersicht. Manchmal kommen Spenden noch in den Tagen danach, auch über deine Spendenseite bei WeGlow.world.
Zählt eine monatliche Spende im Gesamtertrag?
Zähle die erste Zahlung zum Ertrag des Tages und notiere die Zahl der monatlichen Spender getrennt. So siehst du, wie viele wiederkehrende Einnahmen der Giving Tuesday gebracht hat, auch wenn du WeGlow.world für deine Spendenseite nutzt.
Richte deinen Messplan ein
Erstelle ein kostenloses Konto bei WeGlow.world und richte deine Spendenseite mit einem Zielbetrag ein. Keine Einrichtungskosten und kein Vertrag. Starte über die Anmeldeseite oder fordere eine Demo an.
Quellen und Prüfung: Google Analytics Hilfe zu Kampagnenlinks, geprüft am 7. Oktober 2026. Alle Beträge und Zahlen in den Beispielen sind hypothetisch.