WeGlow Mail für Giving Tuesday: Liste, Segmente, Planung
So nutzt du WeGlow Mail am Giving Tuesday: Mails stehen bereit, du wählst Liste und Segmente, testest, planst alles und beachtest die Regeln.
TL;DR Die Giving-Tuesday-Mails stehen in WeGlow Mail bereit, du musst sie nicht kopieren. Du wählst deine Liste und auf Wunsch Segmente, ersetzt den Beispieltext durch deine eigene Geschichte, schickst dir eine Testmail und planst den Versand im Voraus. Mit {{first_name}} sprichst du jeden Empfänger mit dem Vornamen an. Jede Mail hat einen Abmeldelink.
Am Giving Tuesday ist E-Mail oft der Kanal, der am meisten einbringt, weil du Menschen erreichst, die dich schon kennen. Die Arbeit liegt nicht im Schreiben, sondern in der Vorbereitung: die richtige Liste, die richtige Reihenfolge und ein Plan, den du am 1. Dezember nicht selbst bedienen musst.
Dieser Artikel geht das Schritt für Schritt durch. Welche Mails du senden solltest und was hineingehört, liest du im Artikel zum Einrichten der Giving-Tuesday-Mails. Hier geht es um die Umsetzung in WeGlow Mail.
Was steht in WeGlow Mail bereit?
Die Giving-Tuesday-Mails stehen für dich in WeGlow Mail bereit, in deinem Konto bei WeGlow.world. Es geht um das Mailpaket und das Dankespaket. Du kopierst keinen Text aus einem Dokument: Du öffnest die Mail, passt sie an und planst sie. Die Texte stehen auch in der Anleitung zum Mailpaket.
- Eine Ankündigung, eine Geschichten-Mail und ein Aufruf für den 1. Dezember
- Eine Erinnerung für den Abend des Tages selbst
- Ein Dankespaket für die Zeit danach
- Beispieltext, den du durch deine eigene Geschichte ersetzt
Welche Liste nutzt du für deine Giving-Tuesday-Mails?
Nutze die Liste der Menschen, die du rechtmäßig anschreiben darfst: Unterstützer, Freiwillige und frühere Spender, die wissen, wer du bist. Eine kleine, warme Liste wirkt besser als eine große, kalte. Kaufe oder kopiere nie Adressen von Dritten und prüfe, was du den Menschen versprochen hast, als sie ihre Adresse gaben.
Prüfe deine Liste rechtzeitig, nicht am 30. November. Entferne Dubletten, falsche Adressen und alle, die sich schon abgemeldet haben. So landest du nicht im Spam und schreibst niemanden an, der das nicht wollte.
Welche Segmente legst du an?
Lege zwei bis drei Gruppen an und gib jeder eine etwas andere Botschaft: frühere Spender, Unterstützer ohne Spende sowie Freiwillige oder Botschafter. Ein Segment muss nicht kompliziert sein. Es reicht, dass du weißt, wem du welche Frage stellst. In WeGlow Mail wählst du pro Mail die Zielgruppe, die sie erhält.
| Gruppe | Botschaft | Beispielbitte |
|---|---|---|
| Frühere Spender | Dank und Fortsetzung | „Hilf uns noch einmal, auch 10 Euro zählen“ |
| Unterstützer ohne Spende | Erstes Kennenlernen des Anliegens | „Spende zum ersten Mal, wähle deinen Betrag“ |
| Freiwillige und Botschafter | Gemeinsam teilen | „Teile unsere Seite mit 3 Freunden“ |
Das sind Vorschläge, keine festen Regeln. Wenn du unsicher bist, starte mit einer Gruppe und einer Mail. Eine gute Mail ist besser als drei halbe.
Wie fügst du den Vornamen mit {{first_name}} ein?
Setze {{first_name}} in deine Mail, und WeGlow Mail trägt für jeden Empfänger den Vornamen ein, zum Beispiel „Hallo {{first_name}}“. Steht der Vorname nicht in deiner Liste, wähle eine neutrale Anrede wie „Hallo, Freund unseres Anliegens“. So vermeidest du eine Mail, die mit einer Lücke beginnt.
Persönliche Anrede wirkt, aber übertreibe nicht. Ein Vorname in der Anrede genügt. Der Rest der Mail dreht sich um deine Geschichte und deinen Button. Das Toolkit von GivingTuesday empfiehlt persönliche Geschichten statt allgemeiner Botschaften.
Wie schickst du eine Testmail?
Schicke vor jeder Mail einen Test an dich und mindestens eine Kollegin oder einen Kollegen und sieh ihn dir auf dem Handy und am Computer an. Prüfe drei Dinge: Steht der Vorname da, führt der Button zu deiner Spendenseite und steht der Abmeldelink unten. Eine Testmail dauert 2 Minuten und verhindert die peinlichsten Fehler.
- Öffne die Mail in WeGlow Mail und ersetze den Beispieltext.
- Schicke eine Testmail an dich selbst.
- Klicke auf den Button und prüfe, dass du auf der richtigen Spendenseite landest.
- Prüfe die Anrede mit dem Vornamen.
- Lass eine Kollegin auf einem anderen Handy mitlesen.
Wie planst du den Versand?
Plane alle Mails im Voraus in WeGlow Mail, damit am 1. Dezember nichts mehr zu versenden ist. Nutze eine feste Reihenfolge: Ankündigung 2 Wochen vorher, Geschichte 1 Woche vorher, Aufruf am Morgen des 1. Dezember, Erinnerung am Abend und Dank am 2. Dezember. Teste immer zuerst.
| Datum | Ziel | |
|---|---|---|
| 17. November 2026 | Ankündigung | Mitteilen, dass du mitmachst |
| 24. November 2026 | Geschichte mit Foto | Menschen berühren |
| 1. Dezember 2026, morgens | Aufruf mit Button | Spenden einholen |
| 1. Dezember 2026, abends | Erinnerung | Ein letzter Anstoß für alle, die noch nicht gespendet haben |
| 2. Dezember 2026 | Dankes-Mail | Spendern danken |
Die Dankes-Mail für eine Spende selbst geht davon getrennt automatisch raus, sobald du auf deiner Spendenseite einen Dankestext ausfüllst. Mehr dazu im Artikel zum Danken nach dem Giving Tuesday.
Welche Regeln gelten für Einwilligung und Abmeldung?
Schreibe nur Menschen an, die du rechtmäßig anschreiben darfst, sorge für einen klaren Abmeldelink in jeder Mail und bearbeite Abmeldungen sofort. In Deutschland ist E-Mail-Werbung ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung grundsätzlich unzulässig, mit engen Ausnahmen, wie § 7 UWG regelt. Zusätzlich haben Menschen nach Artikel 21 DSGVO jederzeit das Recht, Direktwerbung zu widersprechen, und das muss einfach gehen.
Notiere auch, woher jede Adresse stammt. Das hilft, wenn jemand fragt, warum er deine Mail bekommt. Das sind allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung. Im Zweifel frage die zuständige Datenschutzaufsicht deines Bundeslandes oder eine Juristin beziehungsweise einen Juristen. Erfahrungsgemäß hilft es außerdem, die Regeln einmal in Ruhe mit dem ganzen Team durchzugehen, bevor die Planung beginnt, damit alle wissen, wer auf der Liste stehen darf und wer nicht. Das dauert eine halbe Stunde und erspart dir später Rückfragen von Menschen, die sich über deine Mail wundern.
Häufige Fragen
Muss ich die Giving-Tuesday-Mails selbst kopieren?
Nein. Die Mails stehen in WeGlow Mail bereit, in deinem Konto bei WeGlow.world. Du passt nur den Text an deine Geschichte an und planst sie.
Wie funktioniert {{first_name}}?
WeGlow Mail trägt anstelle von {{first_name}} den Vornamen jedes Empfängers ein. Steht der Vorname nicht in deiner Liste, wähle in WeGlow.world eine neutrale Anrede.
Kann ich die Mails im Voraus planen?
Ja, du kannst sie in WeGlow Mail planen und so den 1. Dezember für Antworten freihalten. Teste zuerst mit einer Testmail, auch wenn du WeGlow.world schon kennst.
Darf ich alle anschreiben, die je gespendet haben?
Das hängt davon ab, was du ihnen versprochen hast, und von den Datenschutzregeln. Jede Mail braucht einen Abmeldelink. Prüfe deine Liste vor dem Versand, auch mit WeGlow.world.
Wie viele Mails schicke ich?
Fünf sind ein guter Rhythmus: drei vorher, zwei am Tag selbst und ein Dank danach. Mit WeGlow.world planst du sie alle im Voraus.
Halte deine Mails bereit
Erstelle ein kostenloses Konto bei WeGlow.world und öffne das Giving-Tuesday-Mailpaket in WeGlow Mail. Keine Einrichtungskosten und kein Vertrag. Starte über die Anmeldeseite oder frage eine Demo an.
Quellen und Prüfung: § 7 UWG, Artikel 21 DSGVO und GivingTuesday-Toolkit, geprüft am 7. Oktober 2026. Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung.