GivingTuesday: Matching Gifts und Challenges erklärt
Was sind Matching Gifts und Challenge Gifts? So finden Sie ein Match für GivingTuesday am 1. Dezember 2026, richten es ein und kommunizieren es ehrlich.
Bei einer Matching Gift (Spendenverdoppelung) verspricht ein Spender, ein Unternehmen oder eine Stiftung, die Spenden anderer aufzustocken, zum Beispiel Euro für Euro bis zu einem festen Betrag. Eine Challenge Gift (Herausforderungsspende) ist verwandt: Jemand stellt einen Betrag bereit, wenn Ihr Publikum ein bestimmtes Ziel erreicht. Beide geben Unterstützern einen zusätzlichen Grund, jetzt zu spenden, und passen gut zu GivingTuesday am 1. Dezember 2026.
Was ist eine Matching Gift?
Eine Matching Gift nutzt das Versprechen einer Person oder Gruppe, damit andere mitgeben: Jede Spende wird aufgestockt oder verdoppelt. Laut dem GivingTuesday-Leitfaden wirken Matches am besten, wenn sie zeitlich oder betraglich begrenzt sind, weil das Dringlichkeit schafft. Ein erfundenes Beispiel: Ein lokaler Unternehmer stockt alle Spenden vom 1. Dezember bis zu 2.500 Euro auf. Jeder Euro zählt dann doppelt, bis die Obergrenze erreicht ist.
Was ist eine Challenge Gift?
Bei einer Challenge Gift stellt ein Spender einen Betrag bereit, unter der Bedingung, dass Sie etwas erreichen: etwa eine bestimmte Zahl neuer Spender oder einen Gesamtbetrag innerhalb einer Stunde oder eines Tages. Die Herausforderung lautet also nicht „Ich verdopple alles“, sondern „Ich gebe, wenn Sie das gemeinsam schaffen“. Das funktioniert gut, wenn Sie neue Spender gewinnen möchten, statt nur mehr Geld von denselben Menschen zu bekommen.
Warum funktioniert das?
Der GivingTuesday-Leitfaden verweist auf eine Umfrage von Double the Donation, einem Unternehmen, das Matching-Software verkauft: Laut dieser Umfrage geben 84 % der Spender eher, wenn es ein Match gibt, und jeder Dritte gibt einen höheren Betrag.
Verstehen Sie das als Hinweis einer Partei mit eigenem Interesse, nicht als Garantie. Der Mechanismus ist dennoch einleuchtend: Ein Match gibt Menschen einen klaren Grund, heute zu tun, was sie sonst aufschieben, und lässt ihre Spende mehr bewirken.
Wo finden Sie ein Match?
- Großspender: Menschen, die Sie um diese Zeit im Vorjahr schon unterstützt haben.
- Vorstandsmitglieder: Bitten Sie sie, gemeinsam einen Match-Topf zu bilden.
- Stiftungen: Manche haben Spielraum für ein kleines Match.
- Lieferanten und Sponsoren: Unternehmen, die Sie schon kennen.
- Unternehmen mit lokalem Engagement: Betriebe vor Ort, die gern sichtbar sind.
Das sind Quellen, die der GivingTuesday-Leitfaden aufzählt. Fangen Sie früh an: Wir empfehlen, mindestens vier bis sechs Wochen vorher anzufragen, damit der Spender Zeit hat.
Wie richten Sie ein Match Schritt für Schritt ein?
Ein Match richten Sie in sechs Schritten ein: Obergrenze und Zeitraum wählen, die Vereinbarung schriftlich festhalten, ehrlich kommunizieren, den Spender um Mithilfe bei der Kommunikation bitten, den Zwischenstand zeigen und öffentlich wie persönlich danken.
- Wählen Sie eine Obergrenze und einen Zeitraum. Zum Beispiel „bis 2.500 Euro, am 1. Dezember“.
- Halten Sie die Vereinbarung schriftlich fest. Was genau, wann, und was passiert, wenn die Obergrenze nicht erreicht wird.
- Seien Sie ehrlich in Ihrer Kommunikation. Nennen Sie Obergrenze und Bedingungen. Wer mehr verspricht als vereinbart, verliert Vertrauen.
- Bitten Sie den Spender, mitzukommunizieren. Sein oder ihr Name (mit Erlaubnis) schafft Glaubwürdigkeit.
- Zeigen Sie den Zwischenstand. „Noch 600 Euro bis zur Obergrenze“ ist ein zusätzlicher Grund zu spenden.
- Danken Sie öffentlich und persönlich. So bauen Sie eine dauerhafte Beziehung zu denen auf, die Ihr Match möglich gemacht haben.
Ein Beispieltext, um ein Match anzufragen
Liebe/r [Name], am 1. Dezember nimmt unser Verein an GivingTuesday teil. Wir möchten 100 Mahlzeiten kochen. Würden Sie alle Spenden dieses Tages bis zu 2.500 Euro aufstocken? Wir nennen Sie gern in unseren E-Mails und Beiträgen, wenn Sie das möchten, und danken Ihnen persönlich. Darf ich Sie nächste Woche anrufen?
Es ist eine Vorlage zum Anpassen, nicht zum blinden Kopieren.
Wo passt WeGlow ins Bild?
Das Match selbst ist eine Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Spender. Eine Plattform regelt das nicht für Sie. Was WeGlow.world bietet, ist der Ort zum Kommunizieren und Spenden: eine Kampagnenseite mit einem Spendenformular, in dem Sie Beträge und Bezeichnungen selbst festlegen, für einmalige und monatliche Spenden.
Unterstützer können für Ihre Kampagne eine eigene Spendenseite starten. Mit WeGlow Mail versenden Sie den Aufruf und den Zwischenstand und planen sie für eine gewählte Uhrzeit. Bis 250 Kontakte ist Mail kostenlos, und mit dem Pro-Plattformtarif (40 Euro pro Monat oder 400 Euro pro Jahr, zzgl. MwSt.) ist das Mailen bis 2.500 Kontakte enthalten. Prüfen Sie die aktuellen Preise in Ihrem Dashboard.
Fragen Sie Ihre Buchhaltung, wie die Spende des Match-Gebers steuerlich und administrativ behandelt wird, bevor Sie die Aktion ankündigen.
Häufige Fragen
Muss das Match wirklich Euro für Euro sein?
Nein. Der GivingTuesday-Leitfaden verweist auf Forschung, in der ein Verhältnis von 100 % (Euro für Euro), und sogar von 30 bis 50 %, pro Euro wirksamer war als höhere Verhältnisse. Ein kleineres Verhältnis oder eine kleinere Obergrenze ist also auch möglich. Machen Sie es vor allem klar.
Was, wenn wir die Obergrenze nicht erreichen?
Vereinbaren Sie das vorab mit dem Spender. Sagen Sie es auch ehrlich Ihrem Publikum.
Ist ein Match nur etwas für große Organisationen?
Nein. Ein Vorstandsmitglied oder ein lokaler Unternehmer kann schon ein kleines Match geben. Es geht um Klarheit, nicht um die Höhe.
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Mehr zu diesem Thema:
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Quellen
- How to Organize a Match for GivingTuesday: Aufbau, Quellen für Match-Mittel, Begrenzung, Umfragezahlen von Double the Donation, Forschung zu Match-Verhältnissen.
- GivingTuesday, About: Datum 1. Dezember 2026.
Alle Quellen geprüft am 3. Oktober 2026.
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